Hausmittel für einen strahlenden Teint - Teil 2
Ein Blog der Makeitup - The Agency
02. December 2014
Hier nun der zweite Teil natürlicher Beauty Tipps von Valérie.

Tiefenreinigende Heilerde-Maske
Bereits die alten Ägypter benutzten Nilschlamm als Mittel gegen diverse Krankheiten und für kosmetische Anwendungen. Das Besondere an Heilerde ist ihre große Absorptionsfähigkeit: Beim Trocknen saugt sie Talg mitsamt Schmutz und Bakterien aus den Poren und versorgt die Haut gleichzeitig mit wertvollen Mineralien wie Magnesium, Kalzium und Silizium. Sie wirkt außerdem abschwellend, entzündungshemmend und juckreizstillend.
Anwendung:
Man nimmt 1-2 EL Heilerde, vermischt sie mit einer winzigen Menge heißem Wasser, trägt sie auf die gründlich gereinigte Haut auf, lässt die Maske 5-10 Minuten wirken und wäscht sie dann mit lauwarmem Wasser ab. Wichtig ist dabei, dass man die Heilerde in einer relativ dicken Schicht aufträgt, damit sie nicht ganz durchtrocknen kann - dies würde der Haut zu viel Feuchtigkeit entziehen! Ideal ist es, wenn man die Maske im Anschluss an ein Gesichtsdampfbad aufträgt. Diese Maske kann man 1-2 Mal in der Woche anwenden. Nach dem Abwaschen der Heilerde sollte man eine feuchtigkeitsspendende Hautpflege auftragen.
Heilerde ist allerdings nicht gleich Heilerde: Es gibt die unterschiedlichsten Sorten, die je nach mineralischer Zusammensetzung und Sogkraft für unterschiedliche Hauttypen geeignet sind:
- weisse Erde: besonders sanft, bei trockener oder empfindlicher Haut
- rote Erde: für reifere Haut, gegen Fältchen, Pigmentflecken und rote Hautstellen
- rosa Erde: eine Mischung aus weißer und roter Heilerde, wirkt regenerierend bei müder und devitalisierter Haut
- gelbe und grüne Erde: gegen Mitesser und Pickel, beide für ölige und zu Akne neigender Haut, wobei die gelbe Variante auch für empfindliche Haut geeignet ist
Um die reinigende und antibakterielle Wirkung zu verstärken, kann man der Maske auch etwas Aktivkohlepulver aus der Apotheke beimischen.

Kurkuma-Maske für strahlende Haut
In Indien wird Kurkuma (engl. „tumeric“) seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt und verehrt. Das stark gelb färbende Pulver wird aus der Kurkuma-Wurzel (auch Gelbwurz genannt und eng mit Ingwer verwandt) gewonnen. Isst man Kurkuma, kann das viele positive Wirkungen auf den Körper haben: das Gewürz schützt vor Oxydation durch freie Radikale und somit vor Krebs, es unterstützt Leber und Immunsystem, wirkt entzündungshemmend und kurbelt die Fettverbrennung an. Doch auch extern auf die Haut aufgetragen, wirkt Kurkuma Wunder - bei allen Hauttypen.
Rezept:
1-2 EL Kurkumapulver (zusätzlich etwas frisch geriebene Kurkuma-Wurzel)
1-2 TL Honig (cremige Konsistenz)
etwas Aloe Vera Gel
zusätzlich ein paar Tropfen Öl (falls Bedarf bei trockener Haut)
Alle Zutaten wenn möglich in Bioqualität kaufen, miteinander vermengen, auf die frisch gereinigte Haut auftragen und nach 10-15 Minuten Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abwaschen.
Kurkuma wirkt auf der Haut antibakteriell, entzündungshemmend, reguliert die Talgproduktion, wirkt gegen Fältchen, Pigmentflecken (besonders wenn zusätzlich ein paar Tropfen Zitronensaft hinzugefügt werden) und Narben und ist somit der ideale Wirkstoff gegen Unreinheiten, Mitesser und Akne sowie gegen erste Alterungsanzeichen der Haut.
Honig, insbesondere der neuseeländische Manuka-Honig, wirkt antibakteriell, versorgt Haut mit Mineralien, Enzymen und Vitaminen, ermöglicht eine schnellere Wundheilung und Zellerneuerung (dank enthaltener Milchsäure und Vitamin C), spendet Feuchtigkeit und wirkt entzündungshemmend.
Aloe Vera kühlt bei Sonnenbrand, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit, wirkt entzündungshemmend und hilft bei der Heilung von kleinen Wunden und Aknemalen.
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